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Therapie

Die homöopathische Therapie besteht zu Beginn der Behandlung aus einem ausführlichen Gespräch mit dem Tierhalter.

Nicole Scheruhn-FrischIn diesem Erstgespräch oder der Erstanamnese informiere ich mich über die aktuellen körperlichen und geistigen Symptome (z. B. wie die Krankheit sich entwickelt hat oder wodurch es sich bessert oder verschlechtert), die Vergangenheit des Patienten mit samt seinen Krankheiten und seinem Charakter. Auch die Auswirkungen von Wetterbedingungen, Tages- und Jahreszeiten oder Vorlieben und Abneigungen sind von Bedeutung, um sich ein ganzheitliches Bild von dem Tier zu machen.

Das ist die Grundlage für die spätere Wahl der homöopathischen Arznei und dem weiteren Behandlungsverlauf.

therapie bild2Da die homöopathische Mittelfindung stark auf das Individuum zugeschnitten ist, werden selten 2 Tiere, trotz identischer Symptome, das gleiche Mittel erhalten. Es kann ein Konstitutionsmittel zur Behandlung der grundlegenden Ursachen der Erkrankung und ein Akutmittel für die spezifischen Symptome verordnet werden.  
Bei einem späteren Besuch kann außerdem, je nach Heilungsverlauf, ein Folgemittel das ursprüngliche Homöopathikum ersetzen.

Die gesammelten Informationen werden durch körperliche Untersuchungen und Tests ergänzt. Häufig erfolgt dies in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt. Die Informationen werden dann mit Hilfe des Repertoriums, in dem Symptome und Mittel aufgeführt sind, bearbeitet und ausgewertet.

Die homöopathische Behandlung verbessert die Selbstheilungskräfte des Tieres sowie das körperliche und seelische Wohlgefühl.